Über ...
Ihr Leben... Teil 2
Als Hans Herbert Blatzheim 1965 in Berlin eine Reihe von Restaurants eröffnete, verschaffte ihm seine Stieftochter durch ihre Anwesenheit wieder die gewünschte Publicity. Bei einer dieser Gelegenheiten lernte Romy Schneider den vierzehn Jahre älteren, mit der Schauspielerin Anneliese Römer verheirateten Berliner Boulevard-Regisseur und -Schauspieler Harry Meyen (eigentlich: Harald Haubenstock) kennen. Nach seiner Scheidung im Mai 1966 heiratete er am 15. Juli 1966 Romy Schneider. Am 3. Dezember wurde Romy Schneider von einem Sohn entbunden, den sie David nannte. Erst allmählich merkte sie, dass Harry Meyen unter schweren Depressionen litt, die sich durch berufliche Misserfolge verschlimmerten.
Nach dem Tod von Hans Herbert Blatzheim im Mai 1968 stellte sich heraus, dass er vom Vermögen seiner Stieftochter 1,2 Millionen Schweizer Franken veruntreut hatte, um sein Unternehmen vor dem Bankrott zu retten.
1973 trennte Romy Schneider sich von ihrem Mann und zog mit ihrem Sohn David von Berlin nach Paris. Im Juni 1975 erfolgte die Scheidung. (Harry Meyen nahm sich am 15. April 1979 in Hamburg das Leben.) Um nicht über das Scheitern ihres Privatlebens grübeln zu müssen, stürzte sie sich in die Arbeit. Wenn sie nicht vor der Kamera stand, erschrak sie über die Leere in ihrem Dasein.
Am 18. Dezember 1975 heiratete sie den neun Jahre jüngeren Daniel Biasini, der im Vorjahr als ihr Privatsekretär angefangen hatte. Einige Tage nach der Hochzeit erlitt sie eine Fehlgeburt, doch am 21. Juli 1977 wurde sie von ihrer Tochter Sarah entbunden.
Sie kaufte einen alten Bauernhof in Ramatuelle, ließ ihn umbauen und zog mit ihrer Familie dort ein. Weil sie in Ramatuelle den Trubel der Großstadt vermisste, kehrten sie einige Jahre später nach Paris zurück. Die Boulevardpresse berichtete über Daniel Biasinis Affären, und Romy Schneider versuchte offenbar, das Scheitern auch dieser Ehe durch Alkohol und Tabletten zu verdrängen. Im Februar 1981 trennten sich Daniel Biasini und Romy Schneider – und der vierzehnjährige David bestand darauf, bei seinem Stiefvater zu bleiben, obwohl er seine Mutter damit sehr verstörte. In dieser schlimmen Zeit musste ihr wegen eines Tumors die rechte Niere entfernt werden, und am 5. Juli 1981 verunglückte David beim Überklettern eines Eisengitters und erlag seinen Verletzungen im Krankenhaus, bevor Romy Schneider eintreffen konnte.
Ein halbes Jahr später erwarb Romy Schneider ein Anwesen in Boissy-sans-Avoir, 50 km vor Paris. Dort wollte sie sich mit ihrem neuen Lebensgefährten Laurent Pétain um ihre vier Jahre alte Tochter kümmern. Aber sie zog dort nicht mehr ein.
Nach einem Restaurantbesuch am 28. Mai 1982 setzte sie sich in ihrer Pariser Wohnung mit einem Glas Rotwein an den Schreibtisch, während Laurent Pétain zu Bett ging. Am nächsten Morgen fand er sie noch immer am Schreibtisch: Die Dreiundvierzigjährige war an Herzversagen gestorben.
Neue Filme über Romy Schneider sind mit Yvonne Catterfield (Regie: Josef Rusnak) und Jessica Schwarz (Regie: Torsten C. Fischer, Drehbuch: Benedikt Röskau) in den Hauptrollen geplant.
Zeigen Sie Ihren Freunden Ihre Widmung.
Geben Sie diesen Tribut zu Ihrem Facebook Profil hinzu.
für mich warst du die beste!
achim 2. September 2009
für mich warst du die beste!
achim 2. September 2009
Meine Erinnerungen
Eleonora 12. August 2009
Eleo
Für Romy...
manuela 15. September 2008
Sie war eine hervorragende Schauspielerin!
Wir werden immer an dich denken Romy...
Lebe wohl....