Über Omer

Die Tragödie von Omer

Omer ertrank mitten in einem belebten Park. Er war ein eineinhalbjähriger Junge,der in Wilhelmsburg ertrunken ist. Der kleine Omer war mit seiner Familie auf einem Spielplatz, als die Mutter ihn plötzlich aus den Augen verlor. Als die Polizei den Jungen fand, kam jede Hilfe für das Kind zu spät.

Das Unglück hatte sich Sonntagnachmittag gegen 16 Uhr ereignet. Zu dem Zeitpunkt waren Hunderte Menschen in der Grünanlage an der Otto-Brenner-Straße. Direkt an einer kleinen Holzbrücke war Omer in den Graben gefallen. Die Brücke liegt nicht abseits, sondern mitten im Park und ist von allen Seiten gut einsehbar. Das Wasser ist hier etwa einen Meter tief.

Wasser zieht kleine Kinder magisch an. So muss es auch bei dem kleinen Omer gewesen sein. Es war nur ein kurzer Moment, als seine Mutter ihn aus den Augen verlor. Die Zeit reichte aus, dass der kleine Junge aus dem umzäunten Spielplatz weglief und rund 50 Meter weiter an den Graben ging.
Es ist offenbar ein tragischer Umstand, dass niemand in dem Moment zur Brücke schaute, als der Junge ins Wasser stürzte. Gleich nach seinem Verschwinden hatte die ganze Familie nach dem Jungen gesucht. Sehr schnell, 18 Minuten später, riefen sie die Polizei.

Am Abend wich die Ungewissheit einer großen Trauer: Feuerwehrtaucher zogen die Leiche des eineinhalb Jahre alten Omer aus einem Wassergraben, vier Stunden zuvor war er von seinen Eltern, die mit ihm in den Wilhelmsburger Park gegangen waren, als vermisst gemeldet worden.

Am Montag kamen viele Menschen aus der Nachbarschaft zu der Unglücksstelle. Jugendliche legten Blumen nieder und zündeten Kerzen für das tötlich verunglückte Kind an.

Tribut Ersteller

Jessy

    Frankfurt an der Oder, Deutschland