Maximilian’s portrait

Maximilian

  • Gestorben am 16. April 2008
  • Dessau, Deutschland
Der 12-jährige Max wollte mit ein paar Freunden sein können unter Beweis stellen und ließ sich auf ein Wettrudern auf der Elster ein. Das hat katastrophal geendet.
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Über ...

Seine Geschichte....

Mitte April wurde in Leipzig ein Ruderboot in eine Wehranlage getrieben. In dem Boot saßen fünf Kinder zwischen zehn und zwölf Jahren, die bei einer Regatta ihr Können unter Beweis stellen wollten. Doch die Weiße Elster, auf der der Wettkampf stattfinden sollte, führte sehr viel Wasser. Die Kinder gerieten mit ihrem Boot in die Strömung, die an diesem Tag so stark war, dass sie sich nicht mehr aus ihr befreien konnten. Sie trieben in Richtung Wehranlage, kenterten und stürzten am Wehr vier Meter in die Tiefe. Drei Kinder konnten gleich gerettet werde. Ein Junge wurde geborgen und reanimiert, nachdem ihn der Hubschrauber im nur zehn Grad kalten Wasser geortet hatte. Er musste sofort ins Krankenhaus gebracht werden, ist aber inzwischen außer Lebensgefahr. Doch der zwölfjährige Maximilian aus Dessau bleibt vermisst. Dabei haben die Rettungskräfte alles getan, um auch ihn zu bergen. Doch selbst mit modernster Suchtechnik konnte der Junge nicht gefunden werden.

So schwebte zum Beispiel der Rettungshubschrauber wenige Meter über der Wasseroberfläche und suchte mit einer Wärmebildkamera nach Lebenszeichen. Den geretteten Jungen entdeckte die Hubschraubernbesatzung aber nicht mit Hilfe der Kamera, sondern mit bloßem Auge: Aus der Höhe sahen sie das rote T-Shirt des Kindes unter dem Wasser. Vom Ufer aus war das wegen durch Buschwerk und die Sonnenspiegelung nicht zu erkennen gewesen.

Auch zahlreiche Taucher waren unablässig im Einsatz. Doch sie hatten mit zwei Widrigkeiten zu kämpfen: Zum einen konnten sie unter Wasser kaum etwas sehen und mussten alles ertasten. Zum anderen hatten sie darauf zu achten, nicht selbst in die Strömung und damit in Lebensgefahr zu geraten. Denn die Bewegung des Wassers ist an diesem Wehr kaum berechenbar. Ständig ändert sie Richtung und Geschwindigkeit.

Gerade das erschwert die Suche nach dem Jungen, denn er kann von der Strömung in alle möglichen Richtungen getrieben worden sein. Es gab aber auch die Vermutung, er könnte direkt unter dem Wehr im sogenannten "Toosbecken" festgehalten werden. Dabei handelt es sich um eine Art Wanne, die die Fließgeschwindigkeit des Wassers hinter dem Wehr reduzieren soll. Dort rotiert das Wasser mit großer Kraft an einer Stelle. Was einmal in das Toosbecken geraten ist, wird nach unten gedrückt und oft erst nach längerer Zeit wieder freigegeben. Gerade deshalb ist der Bereich unmittelbar hinter dem Wehr für die Einsatzkräfte nicht zu erreichen.

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Erinnerungen

Meine Erinnerung

sven (10. September 2008)

Wasser ist eine enorme Naturgewalt mit der man sich nicht anlegen sollte! Ich weiß etwas darüber, denn ich wäre selber einmal ertrunken. Es ist ein furchtbares Gefühl, wenn du keine Kraft mehr hast um weiter zu kämpfen....
Mir ist es gelungen der Gewalt zu entkommen.. Max hatte nicht so viel Glück.
Ich weiß was du durchmachen musstest..
Ich werde für dich beten.

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Tribut Ersteller

sven

    Karlsruhe, Deutschland