Über ...
Seine Geschichte....
Mitte April wurde in Leipzig ein Ruderboot in eine Wehranlage getrieben. In dem Boot saßen fünf Kinder zwischen zehn und zwölf Jahren, die bei einer Regatta ihr Können unter Beweis stellen wollten. Doch die Weiße Elster, auf der der Wettkampf stattfinden sollte, führte sehr viel Wasser. Die Kinder gerieten mit ihrem Boot in die Strömung, die an diesem Tag so stark war, dass sie sich nicht mehr aus ihr befreien konnten. Sie trieben in Richtung Wehranlage, kenterten und stürzten am Wehr vier Meter in die Tiefe. Drei Kinder konnten gleich gerettet werde. Ein Junge wurde geborgen und reanimiert, nachdem ihn der Hubschrauber im nur zehn Grad kalten Wasser geortet hatte. Er musste sofort ins Krankenhaus gebracht werden, ist aber inzwischen außer Lebensgefahr. Doch der zwölfjährige Maximilian aus Dessau bleibt vermisst. Dabei haben die Rettungskräfte alles getan, um auch ihn zu bergen. Doch selbst mit modernster Suchtechnik konnte der Junge nicht gefunden werden.
So schwebte zum Beispiel der Rettungshubschrauber wenige Meter über der Wasseroberfläche und suchte mit einer Wärmebildkamera nach Lebenszeichen. Den geretteten Jungen entdeckte die Hubschraubernbesatzung aber nicht mit Hilfe der Kamera, sondern mit bloßem Auge: Aus der Höhe sahen sie das rote T-Shirt des Kindes unter dem Wasser. Vom Ufer aus war das wegen durch Buschwerk und die Sonnenspiegelung nicht zu erkennen gewesen.
Auch zahlreiche Taucher waren unablässig im Einsatz. Doch sie hatten mit zwei Widrigkeiten zu kämpfen: Zum einen konnten sie unter Wasser kaum etwas sehen und mussten alles ertasten. Zum anderen hatten sie darauf zu achten, nicht selbst in die Strömung und damit in Lebensgefahr zu geraten. Denn die Bewegung des Wassers ist an diesem Wehr kaum berechenbar. Ständig ändert sie Richtung und Geschwindigkeit.

Meine Erinnerung
sven (10. September 2008)
Mir ist es gelungen der Gewalt zu entkommen.. Max hatte nicht so viel Glück.
Ich weiß was du durchmachen musstest..
Ich werde für dich beten.