Über ...
Abazs Schicksal...
Das grauenhafte Geständnis kam übers Telefon. Die aus der ehelichen Wohnung nach Mazedonien geflüchtete Sefije gestand nach wochenlangen Fragen ihren drei Kinder (30 bis 35 Jahre): „Euren Vater werdet ihr nicht mehr finden. Den habe ich die Toilette runtergespült.“
Abaz (58) war von seinen Kindern seit dem 19. Dezember vermisst worden. Was die erst in der letzten Woche alarmierte Polizei dann in der Wohnung des pensionierten Rheinbahn und Taxifahrers entdeckte, war der reinste Horror.
Nachbarn schilderten: „In der Nacht zum 19. Dezember haben wir stundenlang die Klospülung gehört.“ Jetzt werden die Abwasserkanäle in dem Mehrfamilienhaus in Oberbilk nach Leichenteilen untersucht. Leichenhunde schlugen bereits an den Mülltonnen hinter dem Haus an.
Mord-Ermittler Moll: „Wir glauben, dass Sefije sie ihren zerstückelten Mann nicht nur im Klo sondern auch im Müll entsorgt hat. Der Müll ist verbrannt. Als Mordzeit nehmen wir die Nacht vom 18. auf den 19. Dezember an. Am 26. Dezember flüchtete die Frau nach Mazedonien.“
Von ihrem gemeinsamen Haus in Kicevo, 150 Kilometer südlich von Skopje, telefonierte sie mit ihren Kindern, gestand die Bluttat an Abaz. Staatsanwalt Christoph Kumpa zum Motiv: „Das Zusammenleben war zuletzt von Hass geprägt. Sie hatte schon zweimal versucht, ihn zu töten, mit einem Hammer und Tabletten. Er hat das nie angezeigt.'
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